REGLEMENT

BERUFSWAHLSCHULE KLOTEN

Stand 16.06.2011

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

1. Zweck der Berufswahlschule                                                                    

2. Gesetzliche Grundlagen
                                                                                  

3. Finanzierung / Schulgelder
                                                                        
4. Angebote / Zielgruppen
                                                                                 

5. Aufbau-Organisation
5.1. Organigramm                                                                                                             
5.2. Schulbehörde Kloten                                                                                     
5.3. Kommission BWS (KOBWS)   
5.2. Schulleitung                                                                                                          

6. Besoldung
                                                                                                              

7. Zulassungsvoraussetzungen / Zulassungsverfahren / Ausschlüsse

8. Rekursinstanzen
                                                                                                    

9. Abkürzungen

10. Abnahme


 

1. ZWECK DER BERUFSWAHLSCHULE KLOTEN

 

Die Stadt Kloten, vertreten durch ihre Schulbehörde Kloten, führt als gemeindeeigene Schule die Berufswahlschule Kloten (nachfolgend kurz «BWS» genannt). Die BWS bereitet Jugendliche mit individuellen Bildungsbedürfnissen  und Bildungsdefiziten am Ende der obligatorischen Schulzeit durch ein ausreichendes Angebot auf die berufliche Grundbildung vor

 

 

2. GESETZLICHE GRUNDLAGEN

 

2.1    Gesetze des Bundes

  • Bundesgesetz über die Berufsbildung (BBG) vom 13. Dezember 2002
  • Verordnung  zum Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 19. November 2003

2.2    Gesetze des Kantons Zürich

  • Bundesgesetz über die Berufsbildung (BBG) vom 13. Dezember 2002
  • Verordnung zum Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 19. November 2003
  • Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 14. Januar 2008
  • Verordnung zum EG BBG (VEG BBG) vom 8. Juli 2009
  • Verordnung des Regierungsrates über die BVJ 09/10 bis 13/14 vom 25. Mai 2011
  • Verordnung des Bildungsrates über die Zulassung zu den Berufsvorbereitungsjahren 2011/12 und 2012/13 und die Anforderungen an die Lehrpersonen vom 28. Februar  2011
  • Reglement der Bildungsdirektion über das Absenzenwesen und die Disziplinarordnung an den Berufsfachschulen und Berufsmaturitätsschulen sowie an Schulen, die Berufsvorbereitungsjahre anbieten (Disziplinarreglement) vom 14. August 2009
  • Reglement des Bildungsrates über die Abschlussbeurteilung der Berufsvorbereitungsjahre 2011/12 und 2012/13 vom 28. Februar 2011.

2.3    weitere gesetzliche Grundlagen und Bestimmungen
2.3.1 Partnerverträge und Leistungsvereinbarungen mit Drittgemeinden

  • Partnerschaftsvertrag zwischen der Stadt Kloten und der Partnergemeinde Opfikon-Glattbrugg über die Beteiligung an der Berufswahlschule Kloten vom 7.12.2010.
  • Leistungsvereinbarungen gemäss kantonalen Vorgaben mit diversen umliegenden Gemeinden, welche Schüler/-innen an die BWS Kloten entsenden.

 

3. FINANZIERUNG / SCHULGELDER

 

3.1 Staatsbeitrag
Die BWS Kloten ist ein öffentlicher Anbieter, der staatsbeitragsberechtigt ist.
Die Staatsbeiträge (vgl. Kap. 2.1 und 2.2) werden gemäss den geltenden gesetzlichen Grundlagen ausbezahlt.
Aktuell gültige Regelung:
Berechnung auf Basis der effektiven Schülerzahl per 15. November und 31. März des laufenden Schuljahres.

3.2 Gemeindebeiträge
Die Gemeinden, welche eine Leistungsvereinbarung mit der BWS Kloten besitzen, bezahlen pro entsendete Schülerin / pro entsendeten Schüler ihrer Gemeinde der BWS Kloten den Gemeindebeitrag.
Die Höhe der Gemeindebeiträge ist für alle Angebote gleich und orientiert sich an den effektiven Kosten sowie an politischen Überlegungen. Sie ist in den Leistungsvereinbarungen mit den  Anschlussgemeinden festgelegt.
Die Gemeindebeiträge werden (zusammen mit den Elternbeiträgen) per  Ende November den Wohngemeinden der Eltern in Rechnung gestellt (zahlbar innert 14 Tagen).
In Rechnung gestellte Gemeindebeiträge werden bei frühzeitigem Austritt oder Ausschluss eines Schülers / einer Schülerin nicht zurückerstattet. 
Verspätet eintretende Lernende werden quartalsweise verrechnet.

3.3 Elternbeiträge
Die Höhe der Elternbeiträge ist für alle Angebote gleich und wird vom Kanton festgelegt. Das Inkasso ist Sache der Wohngemeinden.
Die Anmeldegebühr von Fr. 200.-  wird mit der Anmeldebestätigung fällig und direkt an die BWS Kloten bezahlt. Sie wird bei der Rechnungsstellung des Elternbeitrages Ende November in Abzug gebracht.
Für freiwillige Zusatzleistungen (z.B. den Erwerb von Sprachdiplomen) können zusätzliche Beiträge erhoben werden.
Die zusätzlichen Kosten für obligatorische Ausflüge etc. belaufen sich auf ca. Fr. 200.- .
Verspätet eintretende Lernende werden quartalsweise verrechnet.

3.3.1 Rückzugsbedingungen für Schüler/-innen

  • Eine Abmeldung vor dem «Check-in-Tag» im Juni ist ohne Kostenfolge.
  • Bei einer Abmeldung nach dem «Check-in-Tag» wird grundsätzlich der Elternbeitrag fürs 1. Semester verrechnet.
    Folgende Ausnahme gilt: Bei Abmeldung und Vorweisen eines Lehrvertrags nach dem «Check-in-Tag» bis zu den Herbstferien wird der Elternbeitrag auf die übliche Anmeldegebühr von Fr. 200.- reduziert.
  • Austritt während des 1. Semesters gemäss BWS Jahresplan:
    50% des Elternbeitrages werden zurückerstattet
  • Austritt während des 2. Semesters gemäss BWS Jahresplan:
    Es werden keine Elternbeiträge mehr zurückerstattet
  • Ausschluss: Es werden keine Elternbeiträge zurückerstattet.

     

3.4 Defizitbeiträge

Ein allfälliges Defizit der BWS Kloten wird durch die Stadt Kloten und deren Partnergemeinden getragen (siehe entsprechende Partnerschaftsverträge).

 


 

4. ANGEBOTE / ZIELGRUPPEN

 

Gemäss der geltenden Verordnung des Regierungsrates über die Berufsvorbereitungsjahre sind die folgenden Angebote zulässig:

 

 

 

Die BWS Kloten führt davon …

  • das berufswahlorientierte Angebot Profil A (ehemals «Werkjahr»)
  • das berufswahlorientierte Angebot Profil B (ehemals «Weiterbildungsjahr»)
  • berufsfeldorientierte Ausbildungsplätze

Änderungen des Schulangebots  (z.B. Einführung oder Streichung von Schultypen) bedürfen der Zustimmung der Schulbehörden der Partnergemeinde resp. der Partnergemeinden. Die Bewilligung der erforderlichen Kredite bleibt vorbehalten.

4.1    Berufswahlorientierte Angebote

4.1.1 berufswahlorientiertes Angebot Profil A
Im Berufsvorbereitungsjahr «Berufswahl A» liegt das Schwergewicht des Unterrichts auf der Berufsfindung und Berufswahl sowie auf der Förderung von überfachlichen Kompetenzen durch berufsbezogene Tätigkeiten.

4.1.2 berufswahlorientiertes Angebot Profil B
Im Berufsvorbereitungsjahr «Berufswahl B» liegt das Schwergewicht des Unterrichts auf der Berufsfindung und Berufswahl sowie auf der Allgemeinbildung.

4.2    Berufsfeldorientierte Angebote
Im Berufsvorbereitungsjahr «Berufsfeld» liegt das Schwergewicht des Unterrichts auf der Vermittlung erster praktischer beruflicher und berufskundlicher Inhalte sowie auf der Allgemeinbildung.

 

 

5.  AUFBAU - ORGANISATION 

 

5.1 Organigramm

 
   

5.2  Schulbehörde Kloten

Die Schulbehörde ist für alle Belange des Schulwesens verantwortlich. Sie entscheidet aufgrund der Anträge ihrer Mitglieder, der Ressorts (für Regelungen, die die ganze Schule Kloten betreffen), der Kommission BWS (für Regelungen, die spezifisch die BWS betreffen), der Schulleitung, der Schulkonferenz und einzelner Lehr- und Fachpersonen. Alle diese Gremien und Personen verfügen über das Recht, Anträge direkt an die Schulbehörde zu richten.
Die Schulbehörde fällt Grundsatzentscheide (strategische Entscheide) und delegiert die für deren Erfüllung erforderlichen Folgeentscheide (operative Entscheide) an den Bereichsleiter Bildung+Kind oder an die Schulleitung. Diese werden von der Schulbehörde bzw. der Kommission BWS beaufsichtigt.
Der Schulbehörde obliegt die Genehmigung des BWS-Reglements und des Organisationsbeschriebs der BWS. Darin wird festgelegt, welche Aufgaben die Schulleitung und die Lehrpersonen wahrnehmen müssen und über welche Kompetenzen diese verfügen. Ferner erlässt sie Vorschriften und Richtlinien zur Handhabung dieser Aufgaben. Praktisch alle pädagogischen und betrieblichen Entscheide werden alsdann im Rahmen der bestehenden Gesetze, Vorschriften und Richtlinien von der Schulleitung gefällt. Allfällige Einsprachen, die aufgrund solcher Entscheide eingehen, werden erstinstanzlich von der Kommission BWS entschieden, in zweiter Instanz durch die Gesamtschulbehörde.
Der Rahmenlehrplan wird durch den Kanton vorgegeben. Zusätzliche strategische Ziele können der BWS durch die Schulbehörde auferlegt werden.
Die Erstellung des Investitions- und Finanzplans und des Budgets wird von der Geschäftsleitung koordiniert.
Die Kontrolle über die Zielerreichung und die regelkonforme Wahrnehmung der Aufgaben und Kompetenzen aller der Schulbehörde unterstellten oder von ihr beauftragten Gremien und Personen wird von der Kommission BWS im Auftrag der Schulbehörde wahrgenommen. Die BWS Kloten ist wie alle Berufsvorbereitungsschulen im Kanton Zürich, die staatsbeitrags-berechtigt sind, zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung verpflichtet. Die BWS Kloten muss sich regelmässig einer externen Evaluation stellen. Die Kommission wird an jeder Sitzung über die Aktivitäten der BWS Kloten im Qualitätsbereich (FQS) orientiert.
Jede Lehr- und Fachperson wird in der Regel einmal pro Jahr von einem Mitglied der Kommission BWS besucht. Bei aussergewöhnlichen Vorkommnissen wird unverzüglich die Schulleitung informiert.
Der Schulbehörde stehen die Befugnisse gemäss Gemeindeordnung zu. Eine Übersicht über die Finanzkompetenzen findet sich im Kapitel 2.13. der Geschäftsordnung der Schule Kloten.
Die aus den Reihen der Schulbehörde abgeordneten Delegierten in die KOBWS und in Interessengruppen vertreten die Anliegen der Schulbehörde und holen dazu deren Meinung ein.

5.2.1 Weitere Aufgaben der Schulbehörde Kloten bezüglich der BWS Kloten:

  • Genehmigung von Verträgen mit der/den Partnergemeinde/-n
  • formelle Bestätigung der Schulleiterin / des Schulleiters im Rahmen des Rekrutierungsprozesses
  • Wahl von 2 Schulbehördenmitgliedern für die Kommission BWS,
    wobei eines davon als Präsident/-in gewählt wird.
  • Wahl einer Vertreterin / eines Vertreters aus den Sekundarstufenlehrpersonen der Schule Kloten als Vertretung der Lehrerschaft in der Kommission BWS.
  • Genehmigung des Qualitätsevaluationssystems
  • Genehmigung des Verfahrens, das Stufenanstiege auslöst
  • Genehmigung der generellen Stundentafeln der BWS
  • Genehmigung des Budgets zH. des Stadt- und Gemeinderats
  • Festlegung der Gemeindebeiträge
  •  

5.2.2 Weitere Aufgaben der Schulbehörden der Partnergemeinden bezüglich der BWS Kloten:

  • Genehmigung von Verträgen mit der/den Partnergemeinde/-n
  • Wahl von 1 Schulbehördenmitglied für die Kommission BWS
  • Wahl einer Vertreterin / eines Vertreters aus den Sekundarstufenlehrpersonen als Vertretung der Lehrerschaft in der Kommission BWS
  • Genehmigung des Budgets
  •  

5.2.3 Spezielle Aufgaben der Schulpräsidentin / des Schulpräsdenten bezüglich der BWS Kloten:

  • Rekrutierung der Schulleitung:
    Leitung des Rekrutierungsteams bestehend aus
    - dem Schulpräsidenten / der Schulpräsidentin
    - dem Präsidenten / der Präsidentin der KOBWS
    - 1 Vertretung aus jeder Partnergemeinde
    - Bereichsleiter/-in Bildung+Kind
    - 2 Vertretungen aus der Schulkonferenz der BWS
    Der abschliessende, formelle Anstellungs-Entscheid wird durch die GSB gefällt
  • Mitarbeiterbeurteilung der Schulleitung
  • Disziplinarmassnahmen gegenüber Schulleitungen
  • Bewilligung von Schuleinstellungen der ganzen Schule

5.3    Kommission BWS (KOBWS)

5.3.1 Zusammensetzung / Stimmrecht

Die KOBWS setzt sich aus drei stimmberechtigten Vertretern/Vertreterinnen aus Kloten (vgl. Kap. 5.2.1) und je zwei stimmberechtigten Vertreterinnen/Vertretern aus der/den Partnergemeinde/-n zusammen.
Die Schulleitung, die Schulleitung-Stellvertretung sowie eine weitere Lehrperson nehmen an den Sitzungen der KOBWS mit beratender Stimme teil.

5.3.2 Aufgaben / Kompetenzen / Verantwortung

  • Beantragung der Aufnahme / des Ausschlusses weiterer Partnergemeinden
  • Beantragung der Aufnahme / des Ausschlusses weiterer Anschlussgemeinden mit Leistungsvereinbarung
  • Konstituierung der KOBWS (ausser Präsident/-in der KOBWS)
  • Aktualisierung des vorliegenden Reglements der BWS
  • Beaufsichtigung des Schulbetriebs
  • Mitwirkung bei der Mitarbeiterbeurteilung der Lehrpersonen der BWS (Leitung durch SL)
  • Disziplinarmassnahmen gegenüber Lehrpersonen (Leitung durch SL)
  • Schulausschluss von Schülern/Schülerinnen, welcher länger als eine Woche dauert
  • Abschliessende Behandlung von Anträgen, welche im Rahmen der eigenen Finanzkompetenzen (siehe Geschäftsordnung der Schule Kloten) und im Einklang mit dem vorliegenden Reglement sind.
  • Antrag über die Höhe der Gemeinde- und Elternbeiträge z.H. der GSB
    (sofern diese nicht durch den Kanton festgelegt werden)
  • Genehmigung des Budgets zuhanden der Schulbehörde

 

5.4    Schulleitung

5.4.1 Generelles

Bezüglich der Anstellung der Schulleitung gilt Prozess 4.3.13 der Geschäftsordnung der Schule Kloten (wobei die SK-Delegation nur aus 2 Mitgliedern besteht und zusätzlich der Präsident der KOBWS beteiligt ist) und bezüglich der Delegierbarkeit von Aufgaben einer Schulleitung gilt generell Kap. 3.7.4 der Geschäftsordnung der Schule Kloten.

5.4.2 Aufgaben / Kompetenzen/ Verantwortung

  • Vertretung nach aussen
    - Vertretung der BWS nach aussen gegenüber Dritten
    - Teilnahme an den Schulpflegesitzungen bei BWS relevanten Geschäften
    - Vorbereitung der Sitzungen der KOBWS
    - Durchführung von Eltern-Anlässen
    - Kommunikation und Datenaustausch mit kantonalen Stellen
  • Marketing
    Sicherstellung einer hohen Auslastung durch …
    - die Anwerbung von Anschlussgemeinden resp. von Schülern/Schülerinnen
    - einer professionellen Kommunikation nach aussen
  • Führungsaufgaben nach innen:
    - kontinuierliche Entwicklung einer hohen Qualität
      (inkl. Betrieb des Qualitätssicherungssystems)
    - Entwickeln einer gemeinsamen Schulkultur in der BWS
      (welche kompatibel zu jener der Schule Kloten ist) 
    - pädagogische Entwicklungsvorhaben veranlassen und überwachen (Schulentwicklung)
    - Mitarbeiterführung, Mitarbeiterbeurteilung, Mitarbeiterentwicklung
    - Teamentwicklung
    - Disziplinarmassnahmen gegenüber Lehrpersonen zusammen mit KOBWS
      (Leitung: Schulleitung)
    - Leitung der Schulkonferenz
  • Gewährleistung des Schulbetriebs
    - ordnungsgemässer Ablauf sämtlicher Prozesse und Planungen
      (Führung / Schulbetrieb / Administration)
    - Aufnahme / Ausschluss von Schülern/Schülerinnen (in Zweifelsfällen über KOBWS)
    - Schullaufbahnentscheide beschliessen (ausser Ausschluss)
    - Ferienverlängerungen und Urlaube bewilligen
    - Abklärungen veranlassen und sonderpädagogische Massnahmen beschliessen
    - Disziplinarmassnahmen gegenüber Schülerinnen und Schülern
      (ausser Schulausschlüsse > 1 Woche, diese liegen in der Kompetenz der KOBWS)
    - Disziplinarmassnahmen gegenüber Erziehungsberechtigten
    - Bewilligung von Schuleinstellungen einzelner Klassen
    - Schulreisen, Exkursionen, Klassenlager, Projekte und Anlässe bewilligen
  • Ressourcen
    - Wahrnehmung der Kostenstellenverantwortung (Budgetierung, Zahlungsfreigabe,
      Budget-Überwachung)
    - Rekrutierung des Lehrpersonals
      (formelle Unterschrift des Schulpräsidenten / der Schulpräsidentin)
    - Pensenzuteilung im Rahmen des Stellenplans
    - Stundenpläne bereitstellen
    - Räume und Unterrichtsmittel disponieren
    - Lehrpersonen den Klassen zuteilen
  • Formelles
    - Aktualisierung des Organisationsbeschriebs unter Mitwirkung der Schulkonferenz

 

6. BESOLDUNG

 

Es gelten die folgenden Einreihungen:

  • Schulleitung:                                        Kategorie V, Klasse 21 PVO, LR 12.02
    (für das gesamte Pensum gem.
    Organisationsbeschrieb
    Kapitel "Stellenplan / Schulleitung")
  • Lehrpersonen:                                       Kategorie lV, Klasse 20 PVO, LR 12.01

Die Anrechnung von Dienstjahren als Lehrperson oder andere beruflicher Tätigkeiten wird gemäss der Weisung "Anrechnung von Unterrichts- und Berufstätigkeiten sowie Einreihung in die Lohnstufen" des Volksschulamts des Kantons Zürich gehandhabt.

 

 

7. ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN / ZULASSUNGSVERFAHREN / AUS- SCHLÜSSE

 

7.1    Berufswahlorientierte Angebote
Zulassungsvoraussetzungen gemäss Kanton

  • 15-17 Jahre alt
  • 3. Sekundarstufe abgeschlossen
  • Bildungsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft vorhanden
  • Berufswahlbemühungen belegt
  •  

Zulassungsverfahren:

  • Anmeldeformular komplett
  • Aktuellstes Zeugnis plus die zwei vorhergehenden
  • Bewerbungsschreiben: „Warum will ich in die BWS Kloten?“
  • Lebenslauf

 

7.2    Berufsfeldorientierte Angebote
Zulassungsvoraussetzungen:

  • 15-17 Jahre alt
  • 3. Sekundarstufe abgeschlossen
  • Bildungsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft vorhanden
  • Berufswahlbemühungen belegt
  •  

Zulassungsverfahren:

  • Anmeldeformular komplett, inklusiv Berufsfeldteil
  • 2 Schnupperlehrberichte, die Eignung fürs Berufsfeld belegen
  • Aktuellstes Zeugnis plus die zwei vorhergehenden
  • Zeugnisrückseite: Arbeits- und Sozialverhalten im erfüllten Bereich
  • Bewerbungsdossier an Firma des Berufsfeldes
  • Multi- oder Basic-Check erfüllt

 

7.3    Ausschlüsse

  • Die Ausschlüsse orientieren sich am Disziplinarreglement für Berufsvorbereitungsjahre vom 19. August 2009
 

8. REKURSINSTANZEN

 

Folgende fallspezifischen Rekursinstanzen sind vorhanden:

  • Gegen Aufnahmeentscheide kann bei der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Generalsekretariat / Rechtsdienst schriftlich Rekurs eingereicht werden.
  • Gegen ein Abschlusszeugnis kann bei der Schulleitung schriftlich Einsprache erhoben werden.
  • Gegen einen Einspracheentscheid der Schulleitung bezüglich eines Abschlusszeugnisses kann bei der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Generalsekretariat / Rechtsdienst schriftlich Rekurs eingereicht werden.
  • Gegen Entscheide zu Dispensationsgesuchen und Disziplinarmassnahmen kann bei der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Generalsekretariat / Rechtsdienst schriftlich Rekurs eingereicht werden.

Folgende generellen Rekursinstanzen sind vorhanden:

  • Gegen Entscheidungen der Schulleitung kann bei der Kommission BWS Rekurs eingereicht werden.
  • Gegen Entscheidungen der Kommission BWS kann bei der Gesamtschulbehörde Rekurs eingereicht werden.
  • Gegen Entscheidungen der Gesamtschulbehörde kann bei der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Generalsekretariat / Rechtsdienst schriftlich Rekurs eingereicht werden.
 

9. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

 

BBG                     Bundesgesetz über die Berufsbildung
BVJ                      Berufsvorbereitungsjahre
BWS                    Berufswahlschule
GSB                     Gesamtschulbehörde
KOBWS               Kommission Berufswahlschule
MAB                     Mitarbeiterbeurteilung
PVO                     Personalverordnung des Kantons Zürich
SL                        Schulleitung

 

 

10. ABNAHME

 

für die Schulbehörde              Berufswahlschule                         für die Geschäftsleitung  
Schulpräsident/-in                   Schulleiter/-in                                  

Kloten,                                    Kloten,                                         Kloten,

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für die Schulpflege Opfikon   
                                              
Schulpräsident/-in

Opfikon, 

__________________

 

Allfällige Änderungen zu diesem Reglement müssen von der Gesamtschulbehörde Kloten und der Schulpflege Opfikon bewilligt werden.

 

 

 

BSW Kloten